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Crisis has just begun

Kurz konnten die deutschen Sparpolitiker nach den Wahlen in Griechenland aufatmen: Die ausgewiesenen Spargegner des Linksbündnisses Syriza konnten sich letztlich doch nicht durchsetzen und eine Regierung bilden. Doch schon geht der Krisenreigen weiter. Zunächst schlüpfte Spanien unter den Rettungsschirm, jetzt möchte auch noch Zypern diesen beanspruchen. Und während Spanien hitzig Hilfe für seine kriselnden Banken zu organisieren versucht, bittet die neue alte griechische Regierung auch um etwas lockere Sparzügel. Und als wäre das für die deutsche Sparseele nicht schon schlimm genug, scheint ein Überschwappen der Krise auf Deutschland nun doch greifbar zu werden.

So teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) jüngst mit, dass die Konjunkturerwartungen in Deutschland deutlich gesunken seien. Konkret sank Deutschland im ZEW-Index, der die Stimmung unter den Börsianern wiedergibt, auf minus 16,9 Punkte und brach damit um 27,7 Punkte ein. Waren zuvor schon zum ersten Mal seit zwei Jahren die Steuereinnahmen wieder gesunken, droht nun auch die Zeit der Billigstzinssätze für deutsche Staatsanleihen vorbei zu sein: Die Hedgefonds gehen mittlerweile davon aus, dass die Zinsen nun steigen werden. „Die Krise hat noch nicht einmal begonnen“, sagte dazu Jamil Baz, Investmentchef eines Hedgefonds.

Und Deutschland droht noch aus anderer Richtung Ungemach. Ihre Politik, die kriselnden EU-Staaten durch Sparpakete und Lohnabsenkungen „konkurrenzfähig“ zu machen, könnte sich als Bumerang erweisen, wie ein Beitrag der FTD darlegt. Immerhin sinken dort nun die Lohnstückkosten rapide, was wiederum die deutsche Industrie unter Druck setzt.

Das heißt freilich nicht, wie es mancher Ökonom nun deuten mag, dass die Austeritätspolitik als „erfolgreiches“ Anpassungsprogramm zu werten ist. Vielmehr zeigt sich hier ganz deutlich, was die europäische Krisenpolitik in ihrem Kern darstellt: eine Spirale der Verarmung. Setzt sich diese Tendenz nämlich fort, ist das Geschrei nach Lohnabsenkungen in Deutschland nicht mehr weit.

Gelackmeiert sind am Ende nur die Lohnabhängigen, deren Ansprüche nachhaltig nach unten gesenkt wurden – europaweit. Man kann nur hoffen, dass dieses daraus lernen und das Band, das sie verbindet und gemeinsam nach unten ziehen kann, erkennen. In Zukunft auch noch gegen Griechen zu hetzen, die die Arbeit für zu wenig Geld machen und deutsche Arbeitsplätze gefährden, würde dem Irrsinn endgültig die Krone aufsetzen.


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